Salbeitee: Geschmack, Zubereitung & Wissenswertes
Salbeitee ist ein aromatischer Kräutertee mit herb-würzigem Charakter. Der echte Salbei (Salvia officinalis) gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und wird seit der Antike für seinen intensiven Geschmack geschätzt.

Was ist Salbeitee?
Salbeitee wird aus den getrockneten Blättern des Echten Salbeis (Salvia officinalis) hergestellt. Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum.
Der Name "Salvia" leitet sich vom lateinischen "salvare" (heilen/retten) ab, was auf die lange Tradition der Pflanze in der Kräuterkunde hinweist. Als Kräutertee enthält Salbeitee kein Koffein, da er nicht aus der Teepflanze (Camellia sinensis) gewonnen wird.
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Herkunft & Anbau
Der Echte Salbei stammt aus dem Mittelmeerraum und bevorzugt trockene, sonnige Standorte. Die mehrjährige Pflanze bildet graugrüne, filzig behaarte Blätter und blauviolette Blüten. Heute wird Salbei in vielen Gärten Europas kultiviert.
Für die Teeherstellung werden die aromatischen Blätter vor der Blütezeit geerntet, wenn der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist. Die Blätter werden anschließend schonend getrocknet, um das charakteristische Aroma zu bewahren.


Geschmack & Aroma
Salbeitee hat einen intensiv würzigen, leicht bitteren Geschmack mit kampferartigen Noten. Das Aroma ist kräftig und charakteristisch. Der Aufguss zeigt eine grünlich-goldene Farbe. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig, wird aber von Liebhabern sehr geschätzt.
Die ätherischen Öle, insbesondere Thujon, Cineol und Kampfer, verleihen dem Tee sein unverwechselbares Profil. Je nach Ziehzeit kann der Geschmack von mild-aromatisch bis intensiv-bitter variieren.
Salbeitee richtig zubereiten
Klassische Zubereitung
- •1–2 TL getrocknete Salbeiblätter pro Tasse (250 ml)
- •Mit kochendem Wasser (100°C) übergießen
- •5–8 Minuten abgedeckt ziehen lassen
- •Nicht zu lange ziehen lassen, da der Tee sonst sehr bitter wird
- •Optional mit Honig verfeinern, um die Bitterkeit zu mildern
Mehr Tipps findest du im Ratgeber zur Teezubereitung.
Häufige Fehler bei der Zubereitung
- ✗Zu lange Ziehzeit – macht den Tee sehr bitter
- ✗Zu viel Salbei verwendet – überwältigender Geschmack
- ✗Nicht abgedeckt ziehen lassen – ätherische Öle entweichen
- ✗Übermäßiger Konsum – nicht mehr als 2-3 Tassen täglich
Wichtiger Hinweis
Salbeitee sollte nicht über längere Zeiträume in großen Mengen getrunken werden. Bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich an einen Arzt oder Apotheker.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viel Salbeitee darf man am Tag trinken?
Es wird empfohlen, nicht mehr als 2-3 Tassen Salbeitee pro Tag zu trinken und nicht über längere Zeiträume täglich zu konsumieren. Das liegt am ätherischen Öl Thujon, das in größeren Mengen unverträglich sein kann.
Warum schmeckt Salbeitee bitter?
Salbeitee enthält natürliche Bitterstoffe und ätherische Öle, die ihm seinen charakteristisch herb-würzigen Geschmack verleihen. Eine kürzere Ziehzeit (5-6 Minuten) kann die Bitterkeit reduzieren.
Ist Salbeitee in der Schwangerschaft erlaubt?
In der Schwangerschaft sollte Salbeitee nur in geringen Mengen oder gar nicht getrunken werden. Bei Unsicherheiten wende dich an deinen Arzt oder deine Hebamme.
Kann man Salbeitee mit Honig trinken?
Ja, Honig ist eine beliebte Ergänzung zu Salbeitee und kann den herb-bitteren Geschmack etwas mildern. Lass den Tee erst etwas abkühlen, bevor du Honig hinzufügst.
Wie lange sollte Salbeitee ziehen?
Salbeitee sollte 5-8 Minuten ziehen. Eine längere Ziehzeit macht den Tee intensiver und bitterer, eine kürzere Ziehzeit ergibt ein milderes Aroma.
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