Ceylon Tee
Spritziger Schwarztee aus den Highlands von Sri Lanka
Ceylon Tee stammt aus Sri Lanka, dem ehemaligen Ceylon, und gehört zu den weltweit bekanntesten Schwarzteesorten. Das tropische Inselklima und die verschiedenen Höhenlagen schaffen ideale Bedingungen für Tees mit unverwechselbarem Charakter: spritzig, erfrischend und mit eleganten Zitrusnoten – der perfekte Allrounder für jede Tageszeit.
Was ist Ceylon Tee?
Ceylon Tee ist die Bezeichnung für alle Schwarztees, die in Sri Lanka angebaut werden. Das Land wurde bis 1972 Ceylon genannt und behielt diesen Namen für seine Tees bei. Sri Lanka ist heute der viertgrößte Teeproduzent der Welt.
Die Besonderheit von Ceylon-Tee liegt in der Vielfalt: Je nach Anbaugebiet und Höhenlage unterscheiden sich die Tees erheblich in Geschmack und Charakter. Ceylon bildet auch die klassische Basis für Earl Grey und viele Teemischungen.
Herkunft & Anbaugebiete
Sri Lanka begann erst 1867 mit dem kommerziellen Teeanbau, nachdem eine Pilzkrankheit die Kaffeeplantagen zerstört hatte. Heute prägen sieben Hauptanbaugebiete den Charakter des Ceylon-Tees:
- Nuwara Eliya (1.800-2.500m) – Leicht, elegant, blumig
- Uva (1.000-1.600m) – Würzig, einzigartig, exotisch
- Dimbula (1.000-1.600m) – Ausgewogen, vollmundig
- Kandy (600-1.200m) – Kräftig, intensiv
Geschmack & Aroma
Ceylon Tee zeichnet sich durch seinen spritzigen, erfrischenden Charakter aus. Die typischen Zitrusnoten und eine angenehme Lebhaftigkeit machen ihn zum idealen Tee für den Nachmittag. Je nach Höhenlage variiert der Geschmack erheblich.
Hochlandtees (High Grown) sind leicht, elegant und haben eine goldene Tasse. Tieflandtees (Low Grown) sind kräftiger, dunkler und robuster. Diese Vielseitigkeit macht Ceylon zur idealen Basis für Mischungen und als Ergänzung zu kräftigen Tees wie Assam.
Ceylon Tee richtig zubereiten
Klassische Zubereitung
- •1 TL Ceylon Tee pro Tasse (ca. 2-3g)
- •Kochendes Wasser (95-100°C)
- •3-4 Minuten ziehen lassen
- •Pur oder mit etwas Milch genießen
Tipp: Ceylon eignet sich hervorragend als Eistee – einfach abkühlen und mit Zitrone servieren. Mehr zur Tee-Zubereitung.
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Häufige Fehler bei der Zubereitung
- •Zu lange Ziehzeit – Ceylon wird schnell bitter
- •Zu niedrige Temperatur – Schwarztee braucht heißes Wasser
- •Falsche Qualität – BOP ist kräftiger als OP, nicht besser
- •Zu viel Milch in Hochland-Ceylon – Überdeckt die feinen Noten
- •Schlechte Lagerung – Ceylon reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit
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Häufig gestellte Fragen
Was ist Ceylon Tee?
Ceylon Tee ist die Bezeichnung für Schwarztee aus Sri Lanka (dem ehemaligen Ceylon). Das Land ist einer der größten Tee-Exporteure weltweit und produziert Tees mit spritzigem, zitrusartigem Charakter.
Wie schmeckt Ceylon Tee?
Ceylon Tee ist bekannt für seinen frischen, spritzigen Geschmack mit zitrusartigen Noten und einer leichten Adstringenz. Je nach Anbaugebiet variiert das Aroma von leicht und blumig (Hochland) bis kräftig und würzig (Tiefland).
Welche Ceylon-Anbaugebiete gibt es?
Die wichtigsten Anbaugebiete sind Nuwara Eliya (Hochland, leicht und elegant), Dimbula (mittel, ausgewogen), Uva (würzig, einzigartig) und Kandy (Tiefland, kräftig). Die Höhenlage beeinflusst stark den Charakter.
Enthält Ceylon Tee Koffein?
Ja, Ceylon Tee enthält Koffein (ca. 50-70mg pro Tasse). Die Menge variiert je nach Blattgröße und Ziehzeit.
Kann man Ceylon Tee mit Milch trinken?
Ceylon Tee kann sowohl pur als auch mit Milch genossen werden. Kräftigere Tiefland-Tees harmonieren gut mit Milch, während feine Hochland-Tees besser pur schmecken.