Holunderblütentee

Martin Keller
Geschrieben von: Martin Keller
Teesorten- & Herkunftsspezialist
Zuletzt aktualisiert: 15. Januar 2025 · 00:00 CET
BlütenteeKoffeinfrei5-8 Min100°CMild-blumig

Holunderblütentee ist ein traditioneller europäischer Blütentee mit langer Geschichte. Die zarten weißen Blütendolden des Schwarzen Holunders werden seit Generationen für wohltuende Aufgüsse verwendet.

Holunderblütentee mit weißen Blüten

Was ist Holunderblütentee?

Holunderblütentee wird aus den getrockneten Blütendolden des Schwarzen Holunders (Sambucus nigra) hergestellt. Diese einheimische Pflanze ist in ganz Europa verbreitet und blüht von Mai bis Juni.

Der Holunder hat in der europäischen Volkskultur einen besonderen Stellenwert. Die Blüten werden traditionell für Tees, Sirup und Limonade verwendet. Im Vergleich zu anderen Blütentees ist Holunderblütentee besonders mild und eignet sich auch für Kinder.

Geschmack & Aroma

Der Geschmack von Holunderblütentee ist zart blumig mit mild-süßlichen Noten, die an frischen Honig erinnern. Das Aroma ist dezent und unaufdringlich. Er harmoniert wunderbar mit Lindenblütentee oder kann mit etwas Zitrone und Honig verfeinert werden.

Zubereitung

  • 2 Teelöffel getrocknete Holunderblüten pro Tasse
  • Mit kochendem Wasser (100°C) aufgießen
  • 5-8 Minuten ziehen lassen
  • Zugedeckt ziehen lassen für volles Aroma

Mehr Tipps findest du in unserem Zubereitungs-Ratgeber.

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Häufig gestellte Fragen

Wie schmeckt Holunderblütentee?

Holunderblütentee hat einen zarten, mild-süßlichen Geschmack mit blumigen und leicht honigartigen Noten. Er ist sehr aromatisch und angenehm mild.

Wann sollte man Holunderblütentee trinken?

Holunderblütentee kann zu jeder Tageszeit getrunken werden. Traditionell wird er besonders in der kühleren Jahreszeit geschätzt.

Hat Holunderblütentee Koffein?

Nein, Holunderblütentee ist komplett koffeinfrei und eignet sich daher auch für den Abend.

Kann man Holunderblüten selbst sammeln?

Ja, Holunderblüten können im späten Frühling (Mai-Juni) selbst gesammelt werden. Wichtig ist, sie an unbelasteten Standorten zu pflücken und gut zu trocknen.